Anpaddeln 2016 oder Paddlerstau in Wilhelmsburg

wvs-titelIch hatte es schon befürchtet: Der Parkplatz vor dem Bootshaus ist mit Autos überfüllt. Boot um Boot wird aus der Lagerhalle getragen und auf der Rasenfläche abgelegt. Am Ende liegen 35 Boote vor dem Bootshaus in der Sonne. In einer logistischen Meisterleistung werden alle Kajaks auf zwei Bootsanhängern verladen. Weitere Boote finden ihren Platz auf Dachgepäckträgern diverser Autos.

Wir wollen zum Wilhelmsburger Inselpark um von dort über das verzweigte Kanalsystem bis zum Bootshaus des Wassersport-Verein Süderelbe zu paddeln. Im Bereich des ehemaligen IGA-Geländes gibt es einige vortreffliche Steganlagen, ideal zum Einsteigen. Leider sind diese wegen fehlendem Parkraum nur schlecht zu erreichen. Schnell wird unser Autokorso zum Verkehrshindernis.

Keine zwei Kilometer vom Bootshaus haben wir unsere Kajaks im Kuckucksteich zu Wasser gelassen. Zunächst ging es als Rundtour durch einen Tunnel unter der Reichsstraße hindurch zu Mahlbusen und Kückenbrack. Vorbei am alten Wasserwerk durch die Rathauswettern bis fast zum Wilhelmburger Ortsamt und zurück Richtung Kuckucksteich. Das einzige Hindernis auf unserer Tour, das kleine Wehr in der „Welt der IGA-Häfen“ wird umtragen. Im Hintergrund bestaunen wir den farbenprächtigen Bürokomplex der Umweltbehörde. Wälderhaus und die blubbernde Wasserfassade des Bioalgenhauses werden passiert. Erneut unterqueren wir die Reichstraße. Das Brückengewölbe ist als riesiger Sternenhimmel ausgemalt. Eindrucksvoll, eine tolle Idee der IBA-Macher.

Weiter geht es vorbei am wilhelmsburger Bürgerhaus Richtung der neuen Ernst-August-Schleuse. Das Schleusen hat etwas lange gedauert. Im Schatten der tiefen Schleusenkammer fangen wir an zu frieren. Beim Schleusen wird uns bewusst, das Wilhelmsburg eine „Badewanne“ ist, die jederzeit volllaufen kann. Wir werden 1m zur Elbe hochgeschleust.

Im Reiherstieg der totale Szenenwechsel zur Parklandschaft der IGA. Getreidefrachter werden Entladen, die Sauggebläse der Getreideheber dröhnen. Durch die Reiherstiegschleuse geht es hinaus auf die Süderelbe. Bis zum Bootshaus ist es jetzt nur noch ein kleiner Sprung. Mit unserer Slipanlage werde ich samt Boot bis vor das kalte Buffet gezogen. Wunderbar! 

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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 04. Mai 2016 um 06:10 Uhr

 

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