Man muss nicht gleich die Welt umrunden

wvs-kanutreff2015-4Ein persönlicher Saison-Rückblick

Mit einem rasanten Kaltstart Anfang April begann meine dritte Saison als spät berufene Paddlerin beim Wassersport-Verein Süderelbe in Harburg-Wilhelmsburg. Die Profis nannten es „vorgezogenes Anpaddeln“, weil der Wettergott 2015 es gut zu meinen schien . . .

Am Freitag kam die E-Mail vom Vereinsvorsitzenden und zwei Tage später, am Sonntag früh, wurde alles was schwimmen konnte aus der Bootshalle ans Frühlingslicht gezerrt. Nicht nur ich allein war also heiß darauf, endlich wieder aufs Wasser zu kommen und deshalb froh, mich beim Wanderwart angemeldet zu haben, wollte ich doch unbedingt eines der heiß begehrten Vereinsboot abkriegen.

Alle bekannten und noch wintergrauen Gesichter fanden sich mit großem Hallo auf dem Parkplatz ein und wenig später fuhr der ganze Tross mit Kind und Kegel zur Einsetzstelle nach Hoopte. Am liebsten wäre ich mit einem lauten „Juchuh“ gleich ins nächste Kajak und rauf auf die Elbe, aber nachdem ein anderer, wohl ebenso ungeduldiger Paddler, ein erfrischendes Bad nehmen musste, stellte ich mich lieber ruhig in die Schlange und wartet, bis mich hilfreiche Arme langsam mit meinem Boot sanft ins Wasser schoben.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 12. November 2015 um 21:46 Uhr

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WVS-Triathlon 2015

wvs-laufen 2-22006 starteten wir mit dem 1. WVS Triathlon und jetzt in 2015 haben wir zum Saisonabschluss die 8. Veranstaltung zur Freude aller Teilnehmer wieder "überstanden". In den letzten Jahren hat sich die Beteiligung mit so viel Freude an diesem gemeinsamen Zusammensein in der Natur auf sagenhafte 30 Teilnehmer gesteigert.

Einige Vereinskameraden konnten leider nur paddeln gehen und verpassten somit die kulinarische Reise in die Länder Österreich (Gugelhupf), Deutschland (Marmor und- Eierlikörkuchen), Frankreich (Mousse au Chocolat extra zubereitet von unserem Pattisier Stefan), Spanien (Mini Bananen und Clementinen) und das Hauptgericht aus dem Süden der USA (Chili Con Carne).

Noch einmal herzlichen Dank für die vielen Spenden und an unsere "Smutjes" Maja und Holger für das köstliche Chili (mit viel Chili)!

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 04. November 2015 um 22:41 Uhr

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DKV-Fachwartetagung beim WVS

wvs-FachwartetagungDKV Ressort- und Kampfrichtertagung Wildwasserrennsport in Hamburg

Der Hamburger Kanu Verband und der Wassersportverein Süderelbe hatten am Samstag, den 24.10.2015, zur DKV Tagung eingeladen. 19 Teilnehmer aus 11 Landesverbänden, Ressortleiter, Kampfrichter, Athletenvertreter, Trainerratsmitglieder und der Vorstand des Wildwasserförderclubs trafen sich am Freitag zum gemeinsamen Abendessen und anschließender Trainerratsbesprechung.

Zur Begrüßung wünschte der Präsident des Hamburger Kanu Verbandes, Reinhard Ranke, dem Gremium ein gutes Gelingen und die richtigen Entscheidungen um den Wildwasserrennsport weiter voran zu bringen.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 28. Oktober 2015 um 22:42 Uhr

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10 oder 14 m³? Wildwasser in Leipzig

P9194043Unser Techniktraining auf der Luhe hatte sich schon auf der Oker im Juni bewährt. Der „zweite Höhepunkt“ für uns Neu- und Wiedereinsteiger ins Wildwasser sollte Ende September in Markkleeberg bei Leipzig stattfinden. Dort befindet sich ein künstlicher Wildwasserkanal, auf dem auch internationale Slalom-Meisterschaften stattfinden. Kommerzielles Rafting wird intensiv betrieben und dient der Finanzierung der Sportanlage.

Wir sind noch auf der 400 km langen Anreise, als die ersten WhatsApp-Nachrichten von Guido eintreffen. Er ist bereits einen Tag vor uns angereist und war schon auf dem Wasser: „Der Kanal hat es ganz schön in sich! Aber immerhin bin ich schon einmal heil unten angekommen“. Na, das kann ja interessant werden.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 04. November 2015 um 22:46 Uhr

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Sommer an der Norwegischen Küste

P105100Die Atlantik-Dünung rollt kräftig in Richtung Küste. Wir werden wie von Geisterhand auf die Brückenpfeiler der Atlantikstraße zugeschoben. Die Durchfahrt wird gefühlt immer schmaler. Der gegenläufige Ebbstrom ist viel stärker als erwartet. Es bauen sich unter der Brücke hohe steile Wellen auf. Unter diesen Bedingungen ist höchste Konzentration und sichere Bootsbeherrschung erforderlich.

Plötzlich bricht Joachim´s Boot aus und rammt frontal einen der doppelten Brückenpfeiler. Noch schlimmer, es kommt zwischen die Pfeiler, die in einem Abstand von ca. einer Bootslänge hintereinander stehen. Joachim meistert die Situation jedoch souverän und fährt wie durch ein Slalomtor zwischendurch. Die Atlantikbrücke ist heil geblieben und das Boot auch. Das hätte böse enden können.

Die nachfolgenden Paddler können die Stelle dadurch noch besser anfahren und halten umso mehr Abstand von den Pfeilern. Trotzdem sind wir alle froh, den inneren ruhigeren Bereich erreicht zu haben.

Was vorher geschah: 7 Paddler vom WV Süderelbe sind Guido´s Vorschlag gefolgt, doch einmal die Atlantikküste Norwegens in der Region Molde mit Seekajaks zu befahren. 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 11. Oktober 2015 um 11:00 Uhr

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Auszeichnungen des Deutschen Kanu-Verbands

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