Alles anders – wie immer

BoofEin neues Auto musste her, der Bus musste fort. Also habe ich meine Teilnahme am Open Canoe Festival hart auf Kante genäht. Am 30. April wurde der Sparvertrag fertig, am 2. Mai das Auto gekauft, am 3. beladen und am 4. abends kam ich nach über 1300 Kilometern auf dem Camping in Mirabel et Blacons  an der Drome an. Ein neues Zelt wurde in der Dämmerung aufgestellt und nach einer Pizza im Restaurant des Campingplatzes schnell ins Körbchen und ausschlafen.

Niemand war informiert, dass ich komme, also war bei Eric der Schreck erst mal groß: „Das Boot habe ich erkannt aber das Auto gehört nicht dazu!“ waren seine ersten Worte als er mich entdeckte.

Nachdem er 'seinen' Platz bezogen hatte war bald sein Boot auf meinem Auto verladen und wir paddelten eine kleine Tour von Saillance zum Campingplatz. 

Nach unserer Rückkehr hatte sich der Platz weiter gefüllt und wir hatten Nachbarn bekommen. Schnell hatte sich eine Clique aus den Niederlanden, Frankreich, Ungarn und Deutschland gebildet – also beste Besetzung für ein gelungenes Festival. So saßen wir bald nach der Eröffnung der Veranstaltung im Festzelt bei Clairette,Wein und Bier zusammen. 'Clairette de Die' ist eine Schaumweinspezialität, die nur in einem Teil des Drometals um die Stadt Die erzeugt wird.

Am Freitag gegen Mittag wurde auch gepaddelt – vom Camping  nach Allex. Unter der Brücke von Crest die Stufe war nach Besichtigung fahrbar. Mittendrin sah sie spektakulärer aus als von unten gesehen. Am Abend hat der Veranstalter Paella serviert (die Veranstaltung ist mit Verpflegung). Durch eine Unachtsamkeit war ich es der für das Kenterbier sorgte. Ansonsten wie immer Clairette, Wein weiß, rose und rot, Kenterbier.

Sonnabend große Ausfahrt aller Veranstaltungsteilnehmer. Start oberhalb der Brücke von Ste. Croix von dem Parkplatz. Wegen des niedrigen Wasserastendes wurden wir vom Veranstalter auf die Schwierigkeiten hingewiesen: Brücke von Ste. Croix: Stromzug direkt auf den Brückenpfeiler in scharfer Kurve. Herrenlos im Wasser liegende Felsen und Bäume etc. Für einige begann der Badetag noch in Sichtweite des Startplatzes. Aufgrund des Wasserstandes musste die Route teilweise vorgeplant werden, sollte die Fahrt nicht im Steingarten enden.

Ansonsten Drome wie immer, Flussbett mit ordentlich Gefälle und riesigen Geröllfeldern. Die Durchfahrt ist nicht immer eindeutig. Etwas hinterlistig können die längs im Flussbett liegenden Bäume sein. Am Abend gab es viel Kenterbier, aber ich musste es nicht holen, heute waren andere dran. Zum Abendessen waren Teigwaren angerichtet. Wie es sich für Franzosen gehört kommt zum Hauptgericht auch noch Salat später noch Käse und ein Dessert dazu. Bei der Tombola habe ich ein T-shirt, den Hauptgewinn, das Kanu hat ein Anderer gewonnen.

Am Sonntag trieb ich mich auf dem Platz herum, mir taten die Knie weh. Eric und Martial sind noch eine kleine Tour gepaddelt. Zum Mittag gab es noch ein kaltes Buffet, ehe wir gegen 17 Uhr verabschiedet wurden.

Boof

Buffet

Crest Brücke

Drome1

Drome2

Drome3

Drome4

Drome5

 

Gesellschaft

 

Festzelt

 

 

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