Queen Mary im Nebel vor Lühesand

Bild 4aGeorg hatte wie im letzten Jahr wieder eine Lühesand Wochenendfahrt angeboten und es fanden sich innerhalb kürzester Zeit fünf unerschrockene z.T. sehr erfahrene Teilnehmer (Henrik, Matthias, Johann) - aber auch Neulinge (Justin, Sönke), um das Abenteuer zu wagen.

Am Samstag, 26.05.2018 fuhren wir bei strahlendem Sonnenschein und etwa 26°C vom Bootshaus um 13:30 los und erreichten wenig später den Yachthafen Finkenwerder wo wir die Boote an der Betonrampe bequem einsetzten konnten und kurz nach 14 h ablegten. Johann und sein Sohn Justin (12 Jahre) waren im Lettmann 2er Seekajak unterwegs, während Georg, Henrik und Matthias Seekajaks von Valley und ich eines von P&H dabei hatten.

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Schon bevor wir die Hafenausfahrt von Finkenwerder erreicht hatten, wurden erste Kenterübungen zur Abkühlung durchgeführt bzw. angeordnet - was sehr angenehm war - dank der hohen Wassertemperaturen - ach ja - bei allen klappte das Rollen sehr gut.

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Die Fahrtroute verlief bei ablaufendem Wasser entlang der nördlichen Elbseite bis kurz vor den Yachthafen Wedel mit seinen 2000 Segelboot - Liegeplätzen und dort querten wir die Elbe. Nach einer kurzen Pause auf Hanskalbsand passierten wir die Lühemündung und erreichten Lühesand. (Karte 2)

Karte 2

Insgesamt hatten wir die 20 km sehr entspannt in 3 h Stunden zurückgelegt. Nachdem wir Lühesand auf der Südseite umrundet hatten, setzten wir die Boote an der Nordseite am DKV Campingplatz an Land - was jedoch nicht so einfach war wegen der kabbeligen Elbwelle und der steinigen glitschigen Steinpackung, die man hochkraxeln musste. Wir hatten aber keine andere Wahl, denn wir wollten möglichst schnell zu Gosch - Lühesand, um dort eine Currywurst Pommes zu verhaften, bevor das Inselrestaurant schließen würde - besonders Justin war sehr hungrig nach der anstrengenden Paddelei.

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Glücklicherweise erreichten wir Gosch rechtzeitig und bekamen auch ein sehr nettes Essen bzw. ein kühles Bier. Henrik erzählte, dass die QM2 in den frühen Morgenstunden vorbeifahren sollte, um dann gegen 7 h Hamburg anzulaufen. Wir erfuhren von der netten Wirtin, daß die Kreuzfahrtschiffe von Lühesand nach Hamburg etwa 1,5 h benötigen würden und beschlossen, alle um 5:30 h aufzustehen - alle bis auf einen, den das nicht so sehr interessierte. Nachdem wir die Zelte aufgestellt hatten und eine Gruppe von RDE Paddlern getroffen hatten, saßen wir an der Elbe, dachten über die 12er Regel zur Berechnung der Wasserstände in Tidengewässern nach, genossen den Sonnenuntergang und ließen uns von den Black - Flies stechen, die in Dänemark Grieslinge (Henrik) heißen.

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Dann ging es ins Zelt - die Schiffe tuckerten romantisch vorbei und der Wecker wurde auf 5:30 h gestellt.

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Die Queen Mary 2 kam tatsächlich, jedoch um 6 h - zwei Stunden früher - und wurde von Matthias und einem älteren Herrn vom RDE beobachtet - obwohl es Matthias eigentlich gar nicht interessierte, aber die beiden waren von den Motorengeräuschen wach geworden. Alle anderen standen vergeblich um 6:30 h auf oder hörten ihren Wecker nicht (ich). Jedenfalls soll es ein schöner Anblick im Frühnebel gewesen sein, ein Photo gibt es leider nicht.

Nach einem entspannten Frühstück brachten wir die Boote auf den Bootswagen über die Insel zum SO Inselufer beim Fähranleger.

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Über uns bewegten sich zwei Motorgondeln in schwindelerregender Höhe, da die Arbeiter neue Kabel zwischen den 150 m hohen Masten einzogen. Wir paddelten etwas später als geplant um 12:15  h los und fuhren durch das schmale Fahrwasser zwischen Neßsand und dem südlichen Elbufer und konnten alle Sandbänkd bei etwa 50 cm Wassertiefe überqueren - dank des verspäteten Aufbruchs.

Karte 3

Wieder hatte Georg die Abfahrt so geplant, daß wir mit dem Strom paddeln konnten. Auf der kleinen Insel östlich von Neßsand machten wir gegenüber von Blankenese einen Badestopp. Der weiße Elbstrand hatte Karibik-Flair.

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Von dort ging es zügig nach Finkenwerder wo die Tour mit einem ausgiebigen Kentertraining zur Abkühlung endete. Am Sonntag, den 27.05.18 erreichten wir das Bootshaus um 16:45 (nicht schlecht - Georg hatte 17 h geplant).

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Die Tour läßt sich wie folgt resümieren: Viele Eskimorollen, warmes Wasser und tolles Wetter, RDE Paddler getroffen, Queen Mary verschlafen, alle sehr zufrieden.

Danke Georg - hast Du prima organisiert.

 

Die Karten wurden von der Website Openseamaps erstellt und sind öffentlich frei zugänglich.

 

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