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wvs-20140419-titelOstern mal anders.

Ostern lag ja dieses Jahr sehr spät, daher wagten sich vier wackere Helden am K-Freitag mutig auf den Weg nach Dänemark, um die dänische Südsee zu bereisen.

Geplant war eine Rundfahrt durch die Inseln mit zwei größeren Überfahrten.

Start war der Hafen von Fynshav. Dort angekommen wurden wir trotz gutem Wetterbericht mit viel Wind und dunklem Himmel empfangen.

Trotzdem ließen wir uns die Stimmung nicht verderben und packten unsere sieben Sachen in die Seekajaks und nach einer letzten Stärkung starteten wir um 14 Uhr Richtung Lyo.

Die Überfahrt gestaltete sich etwas mühsam, da der Gegenwind und die Regenböen uns sehr ausbremsten. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie lange so eine Sandbank am Ende der Insel werden kann. Nach 3 Stunden erreichten wir recht durchgefroren, vor allem Georg, der seine Handschuhe vergessen hatte, den Hafen von Lyo. Aufgrund der Uhrzeit wurden hier die Zelte aufgestellt und in der herrlichen Seglerküche erstmal Kaffee gekocht.

Hier möchten wir noch mal dem sehr netten Dänen danken, der uns in seinem Vorgarten campen ließ, uns 4 Stück Kuchen schenkte und auch noch 4 Schnaps. DANKE

Der nächste Morgen entschädigte für die Überfahrt, strahlend blauer Himmel und Sonne pur. So paddelten wir uns gemütlich von Insel zu Insel und erreichten am Abend Birkholm. Ein netter kleiner Ort mit einer schönen Zeltwiese am Seglerhafen, wo gerade das Osterfest der Einheimischen am Ausklingen war. Nach dem Kochen und einer kleinen Notreparatur an Klaus Skeg, konnten wir hier den Tag bei sternenklarer Nacht ausklingen lassen.

Am nächsten Tag lockte uns die Sonne wieder aus dem Zelt und das versprochene Eis in Marstal gab extra Energie zum Paddeln. So verging die Strecke bis Aerö wie im Fluge. Nach einem Eis und aufgefüllten Frischwassertanks suchten wir uns eine schöne Stelle für ein Lager.

Hier passierte uns ein Missgeschick, durch ungeklärte Umstände hatten wir unsere Position etwas falsch bestimmt und dadurch ergab sich für den Montag ein Reststrecke von 27 Kilometern!

Ursprünglich hatten wir die Strecke als direkte Querung geplant, dies wurde aber schnell umentschieden und wir folgten der Küste von AErö noch einige Kilometer. Eigentlich war dieser Tag als kurzer Paddeltag mit Rückreise geplant, so wurde daraus ein voller Paddeltag mit einer 18 Kilometer Querung von AErö zurück nach Fynshav. Da auch der abendliche Wetterbericht zunehmenden Wind und schlechtes Wetter vorhersagte, sahen die Gesichter auf einmal nicht mehr so fröhlich aus.

Auch standen am nächsten Morgen alle, wie auf wundersame Weise, extrem früh auf und so konnte der Start ohne Ankündigung, um 1 Stunde vorverlegt werden J

Dank eines starken Rückenwindes und doch noch sehr stabilen Wetters, gegen Ende sogar wieder mit etwas Sonne, lief alles glatt und viel schneller als erwartet.

Zusammenfassend kann man sagen, dass wir 4 sehr schöne und sportliche Tage erlebt haben.
Dies alles in einem Traum an Landschaft mit einer sehr homogenen Paddlergruppe und natürlich viel Spaß.

Danke an Alle,
Jens

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