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Am frühen Abend des 2. Juli machten sich 5 Paddler vom Wassersport-Verein Süderelbe auf den Weg, um der Mountbatten einen Besuch abzustatten. Die Bedingungen waren ideal, Niedrigwasser war an diesem Tag für 21.45 Uhr angesagt.

Als wir unsere Boote zu Wasser ließen war es allerdings erst 19:15 Uhr und so verbanden wir den Besuch der Mountbatten wie geplant mit einer "Rethe-Runde". Wir fuhren bei spiegelglatten Wasser und sehr schönem Licht zunächst die Süderelbe hinunter. Das letzte ablaufende Wasser unterstützte uns dabei. Es hatte den Tag über geregnet, aber jetzt hatte es aufgehört und es regte sich auch kein Lufthauch. Es war an dem Abend sehr wenig Schiffsverkehr. Es war fast so, als wären wir allein im Hamburger Hafen.

Nachdem wir das Container Terminal Altenwerder links hinter uns gelassen hatten bogen wir rechts in die Rethe ein. Um 21 Uhr verließen wir dann die Reiherstiegschleuse und die Rethe-Runde war geschafft.

Die meisten von uns wollten noch immer der Mountbatten einen Besuch abstatten. Einen Paddler ließen wir hinter der Reiherstiegschleuse zurück. Er hatte nun doch keine Lust noch zur Mountbatten zu paddeln und wir würden Ihn später abholen. Der Rest machte sich auf den Weg und war 2 Kilometer und 15 Minuten später am Ziel angekommen.

Die Mountbatten liegt südöstlich vom Kohlekraftwerk Moorburg in Ufernähe. Der Zeitpunkt war gut, viel mehr schaut die Mountbatten wohl nie aus dem Wasser.
Meiner Auffassung nach ist das Schiff nur sehr bedingt fahrbereit... Am Heck hat sich schon ein Biotop gebildet, und auch am Bug sprießen schon kleine Bäumchen aus dem Stahlkörper des Schiffes.

Bei der Mountbatten handelt es sich vermutlich um einen irischen Walfänger. Unklar ist auch, seit wann das Schiffswrack dort liegt. Es sind mindesten 25 Jahre. Vielleicht liegt es dort aber auch schon seit dem 2. Weltkrieg. Klar allerdings scheint zu sein, das dass Schiff abgewrackt werden sollte. Nachdem der Schiffsabwracker sein Geschäft aufgab, blieb das Wrack einfach liegen. Da es dort niemanden stört, bleibt es wohl auch erstmal so.
Etwas weiter, im Arm der alten Süderelbe, liegt ein weiteres Schiffswrack. Dies konnten wir allerdings nicht erreichen, da der Wasserstand zu niedrig war.
So bleibt dieses Schiffswrack uns als nächstes Ziel erhalten. Auf der Rückfahrt haben wir dann am Bootshaus auch unseren 5. Mitpaddler wieder getroffen, der in der Zwischenzeit zum Bootshaus zurückgekehrt war.

Alles in allem eine sehr schöne Feierabendrunde.

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