Reisebericht: Juist- Surfkurs mit Seekajaks (5.-7. September 2025)
Mitfahrer: Matthias, Jan F., Jan V., Martina, Ralf, Alex (nicht Axel!), Jens. Nicht dabei: Carsten
Schon lange wollten wir für den Verein einen Surfkurs mit Seekajak auf die Beine stellen- und wo ginge das besser als auf Juist?
Hier gibt es gleich drei Surfzonen, perfekt für Anfänger wie alte Hasen. Unterkunft war in der Jubi (Jugendbildungsstätte) direkt am Strand- mit allem was das Herz begehrt: tolle Zimmer, Halbpension, Werkzeug für kaputte Boote, Pressluft für müde Bootswagen und Flugzeuge zum Bestaunen direkt nebenan. Außerdem natürlich unser Paddel-Guru Schlotti, der Material, Tipps und Sprüche im Überfluss lieferte.
Freitag- Anreise mit Ebbe und Flugshow
Hochwasser war um 10:16 Uhr in Norddeich- wir starteten also entspannt um 12 Uhr mit leichtem Gepäck von der Ostrampe in Norddeich. Die 11 Kilometer nach Juist waren unter der souveränen Leitung von Martina und Ralf schnell gepaddelt.
Leider gab es am Nachmittag kaum Wellen. Also verbrachten wir den Tag mit Ankommen, Baden, Flugzeuge-Gucken und Fachsimpeln. Kein schlechter Auftakt, auch wenn die Surfsehnsucht groß war.

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Samstag- Early Bird und Inselhüpfen
Da die Vorhersage für den Morgen am besten war, stürzten sich Martina, Matthias und Jens bereits um 6:30Uhr vor dem Frühstück ins Wasser.
Early-Bird-Surfen: müde Gesichter aber glückliche Paddler.
Nach einem ausgiebigen Frühstück (man surft ja nicht auf leeren Magen) machten sich alle auf den Weg Richtung Surfstrand Norderney. Wetter: Sonne satt, Wasser angenehme 20°C. Unterweges durch´s Watt begegnete uns ein Baggerschiff mit fragwürdiger Fahrtrichtung- nach kurzer Gruppenratssitzung entschieden wir uns für die weiträumige Umfahrung. Führung ist eben immer auch Kommunikation.

Am Surfstrand dann endlich das volle Programm: Surfen, Rollen, Kaffeepause, Pizza im Surferkaffee, Strandchillen. Auf dem Rückweg: Wellenreiten am Ostriff, Rettungsübung mi echten Schwimmern und jede Menge Spaß.

Der Abend endete gemütlich auf der Aussichtsplattform. Höhepunkt: die geheimnisvolle Wahl des Fahrtenleiters für die Rückfahrt. Nach streng geheimen und mysteriösen Auswahlkriterien wurde Jens gewählt- und er nahm an die Wahl würdevoll ( und ein wenig verschmitzt) an.

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Sonntag- Westwind und Heimkehr
Die Rückfahrt am Sonntag war von leichtem Ostwind und kleinen zappeligen Wellen geprägt. Strömung gegen Wind sorgte für etwas Bewegung, aber die Gruppe meisterte das souverän- mit Jens als frisch gekührtem Fahrtenleiter an der Spitze.
Kleine Erkenntnisse & Witze am Rande
- Alex ist nicht Axel
- Carsten war nicht da ( er hätte gefehlt, wenn wir ihn erwartet hätten)
- Führung ist gekoppelt mit Kommunikation
- Jens wurde geheim und mysteriös zum Fahrtenleiter gewählt
- Wer Richtung Süden fährt, kommt nicht nach Juist.
Fazit
Juist- wir kommen wieder! Das Wetter war traumhaft, die Wellen dürfen nächsten Mal ruhig ein bisschen größer sein. Und gelernt haben wir auch eine Menge: über die Launen der Nordsee, die geheimen Wahlrituale unseres Vereins und die erstaunliche Dynamik, die entsteht, wenn sieben Menschen in Booten auf einer Sandbank diskutieren.
Kurzum: Juist hat uns nicht nur Sonne und Salz gebracht, sondern auch jede Menge Geschichten für das nächste Vereinslagerfeuer.




