Die Hase.... wo ist die denn? Wir wollten es herausfinden und machten uns auf nach Niedersachsen, ins Hasetal. Auch für mich als Organisatorin der Tour war es völliges Neuland, also ein kleines bisschen Abenteuer. 

Unser Standquartier beziehen wir am Freitag Abend auf dem HaseNaturcamping in Groß Dörgen. Irgendwo im Nirgendwo liegt dieser Campinplatz, aber es ist kein gewöhnlicher Platz mit Parzellen und Gartenzwergen, sondern gehört zu einem landwirtaschaftlichen Betrieb und man steht quasi mitten auf der Wiese. Auch bei Gruppen scheint der Platz beliebt zu sein. Mit uns campen hier noch zwei größere Gruppen von Jugendfeuerwehr u. Katholischer Jugend. Wir lernen an diesem Wochenende, dass bei solchen Gruppen tatsächlich um 22 Uhr Nachtruhe herrscht, dass nach vorgegebener Liste geduscht werden muss und dass so ein Lager mit großen Zelten  in Windeseile wieder abgebaut ist. 

Die Hase ist ein gemütlicher Wiesenfluß, der im Teutoburger Wald entspringt und nach 170km in die Ems mündet. Unser Standquartier liegt strategisch günstig, lassen sich doch Touren zum Platz hin und vom Platz weg unternehmen. Somit hält sich der logistische Aufwand in Grenzen. 

Unsere erste Einsatzsstelle befindet sich in Hasellünne. Am sehr schönen Steg direkt an einem großen Parkplatz setzen wir bei strahlendem Sonnenschein ein.

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Schon nach wenigen Kilometern erwischt uns ein Regenschauer, den wir unter einer Brücke abwettern.  

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Die Hase fließt zunächst etwas eintönig, später dann aber zunehmend schöner, mit mässiger Strömung dahin. 

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Anders als die sehr gut angelegten Einsatzstellen vermuten lassen, treffen wir die ersten Leihboote erst nach der Mittagspause. 

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Auf einigen Abschnitten ist die Hase renaturiert worden. 

Ein Schild hoch oben über dem Fluß weist auf eine "sehr gefährliche Strecke auf den nächsten Kilometern" hin. Zu unserer "Enttäuschung" muß das Schild wohl schon alt und nicht mehr gültig sein, oder es liegt am niedrigen Wasserstand, wir finden die besagte Stelle nicht. 

Aber wir finden eine schöne Stufe, die man schwungvoll runterfahren kann. Hier wird erst mal ausgiebig gespielt. Fast hätten wir unseren 2er zum Kentern gebracht. 

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Nach 21km ist der Campingplatz erreicht, wo wir mit Kaffee, Kuchen und Grillen zum gemütlichen Teil des Tages übergehen. 

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Am nächsten Morgen starten wir direkt am Platz wieder. Auf diesem Abschnitt ist kaum noch Strömung vorhanden.

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Wir paddeln 10km  bis zur Mündung der Hase in die Emse, folgen dieser noch ein kurzes Stück um dann beim  WSV Meppen einen guten Ausatzpunkt zu finden. 

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Wir verladen die Boote und verabschieden uns voneinander. 

Fazit: manchmal muß man mal etwas Unbekanntes ausprobieren. Schön war´s auf der Hase!

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