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"Auf zur Hunte – rein in die Natur!" hieß es nach zwei Jahren wieder am 7.August. Dieses Jahr begleiteten mich zum Paddeln auf meinen Heimatfluss Jan, Heiko und Katrin

Wir trafen uns am Samstagmorgen am Bootshaus um gegen 10:30Uhr mit gut verstauten Booten auf dem Dach zur Hunte zu fahren.Nach gut einer Stunde ging es dann auch schon bei Wildeshausen von der A1 runter um kurze Zeit später an der Einsatzstelle mitten im Ort zu sein. Dort war schon einiges los und wir konnten uns etwas amüsiert anschauen, wie einige Leihbootfahrer wohl ihre ersten Paddelversuche auf der Hunte erlebten.

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Mit gepackten Booten ging es dann gegen 13Uhr selbst rauf aus Wasser.

Nach 400m Paddeln gab es auch schon die erste kleine Stufe, aufgrund des geringen Wasserstandes war die Spritzdecke dann doch nicht notwendig und Jan wusste auch gleich das es eine gute Endscheidung war nicht mit seinem Faltboot zu fahren, als es mit leichter Grundberührung die Schwelle hinab ging.

Spätestens als wir dann die Autobahnbrücke hinter uns gelassen hatten waren wir mitten in der Natur, kein Auto oder Industrielärm mehr, nur noch Vögelgezwitscher und das rauschen des Winds in den Bäumen. Das einzige was uns noch an die Zivilisation erinnert waren die Leihbootfahrer die wir gelegentlich überholten. Der Fluss schlängelte sich nun in vielen Mäandern durch Wald und Wiesen des Naturpark Wildeshauser Geest vorbei an vielen kleinen Sandbänken, Steilufern und immer wieder über kleine Stromschnellen hin weg.

Der Eisvogel zeigte sich uns dieses mal nicht aber ich habe Ihn dort schon mehrfach und sogar einmal aus aller nächster nähe auf einem Ast sitzend gesehen. Sehr beeindruckend waren die vielen Schmetterlinge und Libellen die überall am Ufer und über dem Wasser flogen.

Nach 23,3km und einer ausgiebigen Kaffeepause hatten wir gegen 18Uhr unsern Zeltplatz in Hundlosen erreicht.

Der Zeltplatz gehört zur Gaststätte „Zur Hunte“ und war recht gut belegt. Mehre Gruppen und Familien hatten sich den direkt an der Hunte liegen Gasthof ebenfalls als Wochenendquartier ausgesucht. Für unserer Nachtruhe war dies zwar nicht förderlich aber ansonsten bot der Platz alles was man braucht, wir hätten uns sogar ein Frühstück mitbestellen können. Am Abend gab es dann den einzigen Regen der Tour, was uns aber nicht weiter störte da wir unsere Zelte bereits aufgebaut hatten und mit dem Grillen durch waren. So konnten wir den Abend dann gemeinsam bei einem Glas Wein gemütlich im Zelt ausklingen lassen.

  

Am nächsten Morgen ging es dann weiter. In einem Tief eingegraben Flussbett an den Osenbergen vorbei, die dortige „Steile Wand“ mir 23m ü NN der höchste Punkt der mit Kiefern bewaldeten Dünnenlandschaft und die um 19 Hundert bewirtschaften Rieselwiesen konnten wir zwar nicht sehen, wären aber sicherlich auch einen Spaziergang wert gewesen.

Auf halben weg zu unserm Zielort Wardenburg holte uns dann auch ganz deutlich die Zivilisation ein. Der Fluss wurde erst einseitig und ein paar Kilometer später dann auch beidseitig von einem Deich eingefasst. Was aber dem Charme des Flusses nicht viel Abbruch tut, da das Ufer immer noch mit kleinen oder größeren Bäumen bepflanzt ist und somit weiterhin ein abwechslungsreiches und artenvielfältiges Bild bietet.

Nach nun insgesamt 35,3km in Wardenburg angekommen dauerte es auch nicht mehr lange und mein Vater kam um unsere Fahrer zurück zu deren Autos zu bringen. Mein Vater war so nett uns bei der Transferfahrt zurück nach Wildeshausen zu helfen, so dass wir das umständliche Autoversetzen im Vorfeld uns sparen konnten. Gegen 18 Uhr waren wir dann auch zurück am Bootshaus und verabschiedeten uns nach dem sehr netten gemeinsamen Wochenende in die neue Woche.

    

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Für alle, die mehr ü{mosimage}die Hunte erfahren wollen gibt es eine recht gute Web-Seite www.hunte-natur.de Ihr könnt mich aber auch gern für nähere Informationen Fragen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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