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DSCF7646Wasserwandern im Alten Land
Wasserwandern im Alten Land war bislang zumeist eine eher schlickige Angelegenheit.  Da es kaum Möglichkeiten zum Ein-und Aussetzen der Kajaks gab, sind wir unseren eigentlichen Hausfluss, die Lühe, schon seit etlichen Jahren nicht mehr gepaddelt.
Wie wir aus der lokalen Presse erfahren hatten, gibt es aber seit diesem Jahr zwei Kanustege. In Horneburg und in Steinkirchen. Das musste ausprobiert werden.
Am wunderschönen "Oktobersommer " Wochenende machten wir uns auf, unseren Hausfluss neu zu entdecken. Die Tide passte, also auf nach Horneburg.

Hier erwartet uns ein gewaltiges Bauwerk von Bootsanleger, denn, wie wir später erfahren, musste hier eine Spundwand überbaut werden. Die Planer haben sich aber durchaus etwas dabei gedacht. Nachdem man die Treppe erklommen hat, ist reichlich Platz, um selbst ein Zweierkajak um die Ecke zu steuern und die Schrägung zum eigentlichen Steg hinabzugehen.
Wir können bequem in die Boote einsteigen und lassen uns treiben. Nachdem wir die Autobahnbrücke unterquert haben, herrscht Stille. Wir genießen die herbstliche Landschaft mit den sich langsam verfärbenden Bäumen. Immer wieder stoßen wir auf bunte Blätter im Wasser oder auch einzelne Äpfel, die bei der Ernte verloren gegangen sind, schwimmen an uns vorbei. Bald erreichen wir die ersten Häuser von Neuenkirchen. Jetzt sind die Ufer rechts und links bebaut und die Grundstücke reichen bis ans Wasser. Immer wieder bewundern wir die liebevoll angelegten Gärten und die vielen Sitzplätze am Wasser. Neidisch sind wir aber nicht, denn das nächste Winterhochwasser kommt bestimmt.
Viel zu schnell erreichen wir unser Ziel, den Hafen in Steinkirchen. Auch hier hat man den eigentlichen Bootssteg um einen niedrigen Kanusteg erweitert, an dem man auch aus dem Kajak bequem aussteigen kann.
Beim Ausstieg treffen wir auf Mitglieder des Fördervereins Lühe-Aue. Der nette Herr erzählt uns, dass der Förderverein sich für die maritime und kulturelle Revitalisierung der Lühe-Aue einsetzt. Die Stege sind nun ein Projekt dieses Vereins, gefördert mit Mitteln der europäischen Union. Und, so erzählt er weiter, sie wurden im Sommer schon fleißig von Kanuten angenommen.
Auch wir sind voll des Lobes und genießen am Hafen an dem ebenfalls neu geschaffenen Picknicktisch unseren Apfelkuchen. In meinem Kopf plane ich schon die nächste Tour auf der Lühe.

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