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Wenn nach mehreren Seemeilen sich im Old Laramie alte Hasen und Neuzugänge des WVS bei Grog und 80er-Jahre-Hits Arm in Arm die Tanzfläche erobern, dann kann es sich nur um die äußerst gelungene Vereinsfahrt nach Spiekeroog handeln.


Doch der Reihe nach.
Bereits zum zweiten Mal in Folge hatten unser Wanderwart Martin und mehrere weitere Gruppenleiter (Jens, Jan F., Gerard und Matthias) eine Fahrt nach Spiekeroog angeboten. Das Pfingstwochenende inklusive des vorgelagerten Freitags lieferten mit vier Tagen eine ideale Länge.
Bei Topwetter traf sich die Mehrheit der an die 20 Mitfahrenden Freitagmittag mit Sack und Pack am Bootshaus, um Gepäck und teils eigene, teils geliehene Seekajaks auf die Autos zu verteilen. Eine weitere Gruppe sollte die späten, weil arbeitenden Vögel einsammeln.


Gegen 16 Uhr legten wir nach entspannter Anreise mit der frühen Gruppe in Neuharlingersiel ab und fuhren in den Gegenwind und aufs Meer hinaus.

Spiekeroog wvs 6
Nach ca. 1,5 Stunden erreichten wir das Westufer Spiekeroogs, wo wir die Boote direkt am Strand lagern und das Gepäck zu Fuß auf den in den Dünen gelegenen Campingplatz verfrachten konnten.

Spiekeroog wvs 5
Nachdem alle ihr Lager aufgeschlagen hatten und der erste Hunger gestillt war, machten wir uns zum Einkauf bei Lars auf. Lars stand synonym für den Kiosk, dessen Besitzer nicht mehr Lars war, sondern Johannes. Trotzdem fand man hier einen besseren Tante-Emma-Laden mit um vegane Produkte angereichertem Sortiment vor. Mit einem kühlen Bier setzten wir uns an den Strand und schauten in den Sonnenuntergang, während langsam auch die Späte-Vogel-Gruppe eintrudelte. Perfekt – wir waren also komplett und der erste Tag auch schon rum.

Spiekeroog wvs 2

Spiekeroog wvs 4


Für den Sonnabend war eine Inselumrundung geplant. Um 10 Uhr legten die meisten (einige wollten lieber zu Fuß los) nach Westen hin ab, um die ca. 30km lange Strecke im Uhrzeigersinn anzutreten.
Ich hatte mir kurz vor der Reise vom vereinsinternen Bootsmakler Jan V. ein Seekajak gekauft, das nun seiner Bewährungsprobe entgegenpaddelte.
War die Überfahrt mit Gepäck und im direkten Gegenwind noch sicher und spaßig vonstatten gegangen, sollten sich hier auch heiklere Gemengelagen einstellen.
Denn hier kamen im Laufe der Reise die Wellen von allen Seiten. Vor allem solche von schräg hinten erwiesen sich als besonders gemein, wenn man Kurs halten wollte. Auch das Anhalten und warten auf hoher See will gelernt sein.

Spiekeroog wvs 8
An der Ostseite der Insel haben wir Rast gemacht, um auf den Tidenkipp zu warten. Nach ca. zwei Stunden, in denen gebadet, gewandert oder geschlafen wurde (Mehrfachnennung möglich), traten wir die Rückreise an. Ein Seehund schaute uns beim Boarding zu.
Alles in allem hat aber alles gut geklappt. Auch die Gruppe blieb gut zusammen und alle haben tapfer durchgepaddelt.

Am Sonntag war ein gemeinsames Pizzaessen im Ort geplant, und die besonders Motivierten sind davor zum Brandungspaddeln aufgebrochen.
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Einschub Jens ,

Am Sonntag stand für die Nimmersatten Brandungspaddeln auf der Agenda, da leider das Wetter viel viel zu gut war, Sonne satt und fast kein Wind wurde zu einer Tour vor die Küste umgeplant. 7 km vor der Küste liegt die Otzumer Balje , die das Fahrwasser auf dem Weg nach Helgoland markiert.
Die leichte Dünung sorgte für perfekte Bedingungen ~ 15 Paddler erreichten die Tonne und dort im tiefen Wasser würden Rettungsübungen unter echten Bedingungen geübt, da konnte noch keiner ahnen wie wichtig diese kurz darauf werden würden.

Spiekeroog wvs 7

Pünktlich zum Rückweg wechselte die Tide und versüßt mit Rückenwind und Dünung das Paddeln. Die Dünung und Sandbänke unterwasser führten zu höheren Wellen, die hier und da zum Surfen einluden. Neben vielen schönen Surfeinheiten führten dies auch zu „echten“ Rettungsübungen. Ein Lob an alle Retter für die perfekte Umsetzung der zuvorgeübten

An der Ostseite von Langeoog angekommen ga es eine kleine Mittagspause und je nach Kraftreserve wurde der Tag paddeltechnisch beendet oder die Restenergie noch an der Sandbank von Langeoog verspielt.

Bilanz des Tages, unendlich Sonne und Spaß, ungezählte Surfmeter und 8 Schwimmer

Spiekeroog wvs 3

( einer wurde sogar mit einer Drohne augenommen, siehe Bild.)

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Ich jedoch habe einen Entspannten gemacht und mir das Dorf zu Fuß angeschaut.
Zum Pizzaessen waren dann alle wieder zusammen und dieses Event bildete den Auftakt zu dem eingangs geschilderten Erlebnis.
Das Old Laramie ist nämlich die Bar/Disko/Kneipe, die am längsten auf der Insel offen hat und wo sich daher alles sammelt, was jenseits des Abendessens noch partywillig ist.

Spiekeroog wvs 1
Wir kamen nach einem Strandspaziergang dort an und freuten uns über die niederschwellige Musikauswahl, die direkt gute Laune und Lust auf den hauseigenen Grog machte.
Wir haben dort einige Stunden zu Hubert Kah, Journey, Von wegen Lisbeth usw. getanzt und mit alten und neuen Bekannten einen meganetten Abend gehabt. Ein total schöner Vereinsmoment!


Am nächsten Tag (Pfingstmontag) ging es dann auch schon wieder zurück nach Hause, nicht jedoch, ohne im Bootshaus nach der Rückkehr alle Utensilien von Meersalz zu entfernen (immer wichtig!).
Um 22:00 kehrte ich mit von 24/7 Sonne glühendem Kopf in den Luxus meines festen Wohnsitzes zurück und kann sagen: es war eine superschöne Fahrt, bei der einfach alles passte. Vom Wetter bis zu den Leuten und auch mein neues Boot hat die Prüfung bestanden. Die nächste Seekajaktour kann kommen!

 

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