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Unsere 5-Tages-Gepäcktour war, wie immer, bestens von Gerard vorbereitet worden: Wir erhielten Kartenmaterial mit eingetragener Routenplanung, Etappenbeschreibungen, Pack- und Sicherheitsausstattungslisten... und dann war es so weit: Wir setzten in Faaborg ein, um das Südfünische Inselmeer zu bepaddeln. 
Bild1 Routentrack
 
Allerdings rutschte davor ein Boot nebst Trockenanzug ins Hafenbecken, da der Bootswagen die Kombination von Schnelligkeit, Kurven und Kanten nicht mag. 
 
Bild2 StrandFynen
Während unseres wunderschönen mehrtägigen Ausflugs lernten wir unser gepacktes (und zu packendes) Boot besser kennen, wurden sicherer im Umgang mit Wind aus verschiedenen Richtungen und Wellen und begegneten mehreren Seehunden – die Seehunde fürchteten uns bestimmt, aber wir waren glücklich über diesen Anblick. 
 
Bild3 Inselwelt
 
Natur pur – auf dem Wasser – zu dieser Jahreszeit gab es noch keine Motorboote, nur wenig Segelschiffe. Je nach Wind und Welle suchte Gerard in Absprache mit uns die Tagesroute aus. Die dänische Südsee bietet mit ihren vielen Inseln unendliche viele Routenkombinationen, je nach Wind, Lust und Laune. Und die Seenlandschaft eröffnete immer wieder andere Perspektiven  und Anblicke. 
 
Bild4 GlitzerWasser
 
Die Zeltplätze waren teilweise wunderschön - denn Schlehen und Löwenzahn blühten. Natürlich trieben Zecken ihr Unwesen, krabbelten sogar ins Kaffeewasser, aber nach dem Sprung in die Ostsee ließ auch die letzte Zecke von uns ab. Gut, es gab auch Schnecken und eine schaffte es in den Rotwein…, aber was war das gegenüber der Herausforderung, mit Erkältungskrankheit und Migräne umgehen zu müssen? 
 
Bild5 Zeltplatz
 
Wie immer bei Gruppenfahrten zeigten sich im Verlauf verschiedene Fähigkeiten und Charaktere: Ein Vogelkundler war unter uns und wusste wirklich jedes Gezwitscher zu benennen: „Das war ein Goldregenpfeifer und im Hintergrund hört ihr die Zwergmusendrossel“; Rededuelle über die Vor- und Nachteile des Verweilens am hügeligen Zeltplatz versus Weiterfahrt zum kleinen Hafen mit Grillplatz versuchten Mehrheiten zu gewinnen; im Verlauf bildete sich eine Teilgruppe, die meinte, es sei praktischer, zu viert ein beladenes Boot zum weiter entfernten Zeltplatz hin – und hertragen statt das Boot am Strand liegen zu lassen und somit mehr Wege mit gepackten Taschen zu gehen; es gab die Pflanzenkundigen und Feuermacher, diejenigen, die ihre Boote schnell packen konnten und immer noch Platz im Boot hatten und die Fraktion „ich packe, also bin ich“.
 
Bild6 HafenDrejo
 
Frühlingsfahrt in der Dänischen Südsee: unendliche Weiten mit kleinen Inseln, wunderbare Farben des Wassers und der Landschaft; der Blick in überglückliche Gesichter der Mitpaddler:innen und naturnaher Nicht-Alltag.. in wenigen (Auto-)Stundenentfernung von Hamburg. 

 

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