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Am Pfingstsamstag machten sich 4 PaddlerInnen des WV Süderelbe von Hamburg-Harburg aus auf nach Spiekeroog, jener kleinen Watteninsel mit einem schönen Zeltplatz direkt am Strand. Genauer gesagt waren es Richard im Valley Aquanaut, Steffen im Eski 530 und Jan und Kerstin mit jeweils ihren NDK Explorers.

Nach eine ereignislosen (lese: ohne Stau) Autofahrt kamen wir gegen 11 Uhr in Neuharlingersiel (kurz: Neuhasi) an. Schnell war die Bootsrampe zum Einsetzen ausgemacht und wurden die Boote abgeladen. Nachdem die Boote bepackt waren, wurden die Autos noch schnell über den Deich zum offiziellen Dauerparkplatz gebracht. Danach war es endlich Zeit zum einschiffen. Das Wasser war inzwischen fast auf dem niedrigsten Stand, so dass wir uns beeilen mussten. Nachdem wir aus dem Schutz des Deichs kamen, mussten wir uns auch noch mit dem stetigen Nordwestwind mit Stärke 4 auseinander setzen. Trotzdem kamen wir ordentlich voran. Der Zeltplatz hinter den Dünen war schnell gefunden, denn am Strandübergang lagen schon mindestens 50 Kajaks aller Art. Dort gingen wir also auch an Land. Nach einer kleinen Erkundungstour über den Zeltplatz und seine recht vielfältigen Bewohner, fanden wir ein schönes Plätzchen für die Zelte. Schon um 15 Uhr standen die Zelte und nahmen wir das Abendessen in Angriff. Paddeln macht nunmal hungrig. Danach erkundeten wir noch die Umgebung und gingen recht früh ins Bett, nicht nur weil wir müde waren, sondern auch weil der Nordwestwind inzwischen Küstennebel durchs Zeltlager trieb.

Am nächsten Morgen dann erwachten wir unter einem strahlend blauen Himmel. Auf dem Plan stand eine Tagestour und pünktlich 10 Uhr standen wir abfahrtbereit am Strand. Der NW Wind hatte nochmal einen Tick zugelegt und es wurde eine recht abenteuerlicher Ritt über die Wellen. Der Ebbstrom brachte uns recht schnell aufs offene Meer und wir wählten den optimalen Spaßkurs, genau durch die Brandungszone entlang einer Sandbank. Danach setzten wir Kurs auf Langeoog, wo auch noch eine Stunde in der Brandung gespielt wurde. Danach wollten wir uns in die Sonne legen, aber sobald wir Fuß an den Strand setzten, waren wir plötzlich wieder von dickem Nebel eingehüllt. Das geplante Sonnenbad musste also ausfallen, dafür gingen wir gleich zum nächsten Punkt auf dem Programm: Die Pfannkuchen. Pünktlich zur Abfahrt verschwand der Nebel wieder so schnell wie er gekommen war. Die Wellen waren deutlich niedriger geworden und wir paddelten spielend entlang Langeoog zurück nach Spiekeroog. Kurz nach 15 Uhr war die Tour schon wieder vorbei. Abends gab es dann noch ein ausgiebiges Abendessen und einen langen Spaziergang am Strand entlang. Auch diesen Abend kam wieder der kalte Nebel auf und wir gingen wieder früh in die Kojen, denn am nächsten Morgen mussten wir tidenbedingt schon um 8 Uhr auf dem Wasser sein.

Das frühe Aufstehen fiel uns nicht schwer. Im schönen Morgenlicht aßen wir unser Frühstück, packten alles wieder ein und verstauten alle Säcke in den Boote. Die Abfahrt gelang uns pünktlich 20 Min. später als geplant aber das war nicht so schlimm, denn wegen des hohen Wasserstandes kurz vor Hochwasser konnten wir jetzt die kürzeste Route direkt über das Watt wählen. Dennoch war die Rückfahrt nicht ganz selbstverständlich, es kamen noch kurze, kabbelige Wellen von der Seite und auch ein Gewitter hinter uns, machte durch ständiges Grummeln auf sich aufmerksam. Um 09:45 kamen wir dann schon wieder in Neuhasi an, und dort nahm alles wieder seinen Lauf: Aussteigen, Boote nach oben transportieren, Autos holen, Boote auspacken, Autos einpacken.

Auf dem Rückweg wurden im Auto schon wieder Pläne für die nächste Nordseetour geschmiedet, denn die Tour hatte allen sehr gut gefallen.



 

  



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