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Anmeldezeit für den Ardeche Marathon! Da die Mannheimer Clique dieses Jahr nicht teilnimmt, sie fahren in die Türkei, fragte ich meinen Niederländischen Paddelkameraden, seine Antwort: „Wir könnten uns ja irgendwo treffen und gemeinsam hinunter fahren“. Nach einem kurzen Blick auf die Europakarte schlug ich vor, dass wir uns an der Deutsch-Luxemburgischen Grenze bei Bollendorf treffen und dort vielleicht auf der Sauer oder Our ein Stück gemeinsam paddeln könnten. Erics Antwortmail hatte im Betreff 'OUR' stehen und trafen uns am Samstag in Dasburg an der Brücke. Ein Auto bekam die Boote aufgeladen, das andere blieb in Dasbourg Pont, also auf der Luxemburger Flussseite stehen, nachdem wir sicher waren, dass das im Flussführer genannte unfahrbare 2-Meter Steilwehr der Renaturierung und Wiederansiedlung der Flussperlmuschel weichen musste. Am Ortsende von Ouren, das liegt in Belgien, setzten wir ein, der Regen hörte auf und die Sonne zeigte sich, um nach wenigen Metern die Luxemburgische Grenze zu überfahren. Wie soll ich es beschreiben – bei flotter Strömung in reizvoller Landschaft? Der Flusslauf trennt Eifel und Ardennen! Wer die Landschaft kennt, weiß dass sie steil und schön ist. Und Anfang November tragen die Bäume noch bunte Blätter. Anstelle der Beschreibung gibt’s  Bilder. Übernachtet wurde auf dem Camping in Bollendorf, der ist ganzjährig offen.

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Am Montag schaukelten wir dann Richtung Süden – in die Vogesen. Bouchot und Moselotte kommen aus den Vogesen aus ca. 1000 Metern Höhe. Der Bouchot mündet in die Moselotte und die ist ein rechter Nebenfluss der Mosel in Lothringen. Die Moselotte war mit braunem Wasser wieder in ihrem Flussbett aber das Wasser stand noch auf Wiesen und Feldern, die Nebenflüsse hatten auch noch hohe Wasserstände, das Wasser war aber wieder klar. Den Wasserfall haben wir gefunden und sind unterhalb mit den Wildwasserbooten gestartet. Der Link http://www.youtube.com/watch?v=_r6jo4IoePQ zeigt, dass wer Wasserfall fahrbar ist und wie es dort so zugeht. Geile Fahrt auf dem Gebirgsfluss bevor er vor der Mündung in die Moselotte zum Wiesenfluss wird. Wegen des hohen Wasserstandes aber mit rasanter Strömung ging es der Ausstiegsstelle entgegen.
Der Camping in Villersexel hatte schon Winterpause und machte für uns keine Ausnahme – also keine Paddeltour auf dem Ognon und wir zogen weiter an den Doubs, wo wir auf einem Wohnmobilstellplatz übernachteten. Ohne weiteren Stopp ging es Richtung Ardeche wo Eric ein Ferienhaus auf dem Sampzon hat und ich fand einen Campingplatz der noch offen war.

Dienstag auf dem Chassesac, leichtes Wildwasser, 18 Grad, Sonne., Essen bei mir. Mittwoch Ardeche, leichtes Wildwasser, 18 Grad und sonnig. Donnerstag: siehe Mittwoch aber ein anderes Teilstück der Ardeche, Ankunft von  zwei  Brabänder, Abends Pizza aus Erics Steinofen. Freitag siehe Mittwoch und Einschreibung zum Marathon – die wollten standhaft eine ärztliche Bescheinigung sehen, die ich nicht hatte. Mit einer Ausnahme durfte ich dann doch starten. Das muss nächstes Mal besser werden!

Samstag der Marathon. Morgens Boote ablegen und Autos verstellen. Die Brabänder sind auch wieder da. Zehn vor elf, Eric ist schon auf dem Wasser., ich steige in mein Boot. Auf beide Knie. Im knien hat man ein besseren Halt und spürt das Boot besser. Der Start! Die Wasserschlacht beginnt, ich fahre hinten und halte mich aus dem Getümmel raus.  Ist ja das erste Mal, dass ich den Marathon im Canadier mitmache. Die erste Stromschnelle, dann der  Charlemagne, jetzt schön traversieren. Sauber! Platz war genug und ich habe schöne Schwälle gefunden um von der linken auf die rechte Flussseite zu wechseln und die Durchfahrt sauber getroffen. Die Felsenbrücke ist der Beginn der Schluchtstrecke
An der Maladerie de Templiers muss ich aus dem Boot, bin malad, die Knie schmerzen. Kurzer Besuch in den Büschen, einsteigen und weiter Richtung St. Martin. Zieldurchfahrt nach dreieinhalb Stunden, Eric und die Brabänder warteten dort schon auf mich.  Ich bin zufrieden mit mir.
Story von mir, Bilder von Eric Polman und von mir.

 

 

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