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Im letzten Sommer bin ich als interessierter Kanusportler auf eine Presseveröffentlichung aufmerksam geworden, in der es um die Ausweitung von Naturschutzgebieten im Landkreis Harburg ging. In der Beschäftigung mit der Materie stellte sich heraus, dass es sich keineswegs um eine lokale Aktivität einer unteren Naturschutzbehörde handelte, sondern vielmehr um die bundesweite Ausweitung von Naturschutzgebieten im Rahmen der Fauna-Flora-Habitat-Vorgaben der EU.

Gefühlt waren wir eben noch auf (super-)sommerlicher Paddeltour, schon ist das Paddeljahr wieder abgelaufen. Wo bleibt nur die Zeit? Wir wollten doch noch so viel machen!

Ein würdiger Saisonabschluss muss her. Was liegt es da näher, als am 2. Advent zu unserem Vereinszeltplatz in Over zu paddeln, zu grillen und uns mit Glühwein zu wärmen.

Es ist Herbst, aber der Sommer will kein Ende nehmen. Was liegt es da näher, als das gute Wetter zu schönen Kanutouren in der näheren Umgebung zu unserem Bootshaus an der Süderelbe zu nutzen.

Tour auf der Neetze

Die Winsener Marsch ist von vielen Wasserläufen durchzogen: Ilmenau, Alte Ilmenau, Neetze, Neetze-Kanal, Ilau usw. Wir entschließen uns zu einer Tour auf Neetze und alter Ilmenau zwischen Fischhausen und Fahrenholz. Das Gewässer schlängelt sich durch unberührte Marschlandschaft. Wir passieren den hübschen Reihensee und den Barumer See. Hinter dem Barumer See wartet ein etwas mühsam zu umtragendes Stauwehr auf uns. Gemeinsam überwinden wir das Hindernis. Die Ortschaften Lüderhausen, Barum und Oldershausen mit ihren schmucken Bauernhöfen direkt am Fluss geben unserer Tour einen besonderen Charme. In Fahrenholz an der Umtragestelle zum Ilmenau-Kanal beenden wir unsere Fahrt. Theoretisch könnten wir von hier noch flott bis zum Bootshaus paddeln (ca. 20km), aber das lassen wir dann doch.

Tour auf den Alstergrachten

Die Alstergrachten mit Feenteich, Rondelteich, Goldbekkanal, Stadtparksee usw. stellen ein einmaliges Großstadt-Gewässer-Labyrinth da. Kaum eine andere Großstadt kann so eine wassersportliche Attraktion aufweisen. Wir entschließen uns die Tour mit unserem Mannschaftkanadier „Söderelv“ durchzuführen. Eine schlagkräftige Besatzung aus 10 Mann/Frau + Steuermann hat sich schnell gefunden.

 

Mitte September fand auch in diesem Jahr die Lampionfahrt des WV-Süderelbe auf der Aussenmühle in Harburg statt. Eine schöne Aktion, bei der es keinesfalls um Kilometer für das Fahrtenbuch geht, sondern lediglich um ein nettes Beisammensein und ein paar gepaddelte Runden auf dem Wasser.

Bislang wurden wir bei der Lampionfahrt meist mit gutem Wetter verwöhnt. Der endlose Sommer machte an diesem Freitag aber eine kurze Pause. Am Vormittag zogen Sturm und Regen übers Land. Glücklicherweise beruhigte es sich bis zum Abend wieder. Trotzdem wurden die Boote diesmal nur abgespeckt und überwiegend batteriebetrieben geschmückt.

Der gemütliche Teil des Abends wurde kurzfristig ins kleine Bootshaus verlegt. Hier saßen dann die ca. 25 Teilnehmer aus drei Generationen beisammen und konnten noch lange von vergangenen und zukünftigen Fahrten schwärmen.

wvs-Foto2Die Wetterprognose war fantastisch für Mitte September mit ca. 20° Tagestemperaturen und westlichen Winden von 4-6 Bft.

Wir, das heißt Jan, Sönke, Matthias, Georg und ich wählten als Startpunkt für die Umrundung der Insel eine Slipanlage im Burger Seglerhafen. Von hier hielten wir direkt auf die Buhne der großen Hafenausfahrt zu.

Kurze Zeit später empfing uns die aufgewühlte Ostsee. Langsam, gegen südwestliche Winde, paddelten wir in Richtung Fehmarnsundbrücke.

Nachdem wir die imposante Brücke unterquert hatten ließen wir den kleinen Leuchtturm Strukkamphuk auf Steuerbord liegen und querten die Orther Bucht Richtung Flügger Leuchtturm.

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