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Für Narreteien immer zu haben, wandte ich mich Straßburg zu. Zum ersten Fest der Schiffsnarren.
Den Namen hat die Veranstaltung in Anlehnung an Sebastians Brants Buch 'Das Narrenschiff' von 1494.

Paddeln und Rudern die Ill aufwärts von der Barrage nach Ostwald wo uns Flammekueche und diverse Getränke zur Stärkung (redlich verdient) angeboten wurden. Die Sonne brannte unerbittlich und die Gewitter von Freitagnacht in den Vogesen hatten der Ill reichlich Wasser beschert so dass man stellenweise kaum gegen die Strömung vorwärts kam.

Da wir alle recht lange für die paar Kilometer gesessen waren, heizte 'La Guinguette' mit Oldies und Evergreens die Stimmung an und verleitete Ruderer, Kanuten und Drachenbootpaddler sich durch rhythmisches Zappeln mit Beinen und Hüften zu lockern. Der Rückweg am Nachmittag war in einer guten Stunde erledigt.

Wir ziehen die Kinnriemen unserer Wildwasserhelme fester. Mit etwas mulmigem Gefühl besteigen wir unsere Kajaks. Die Schlucht ist unwirklich dunkel und kalt. Hinter der nächsten Flussbiegung wartet der Gumpenrieder Schwall auf uns. Unsere Paddelgruppe ist von ihren paddeltechnischen Möglichkeiten durchwachsen. Werden wir die Schlüsselstelle des Flusses ohne Kenterung bewältigen?

Dann geht alles ganz schnell. Die Experten fahren vor. Die Paddelanfänger hängen sich dicht an das Heck des Vorfahrers und ab geht die Post. Hopp-hopp-hopp, nur nicht aufhören zu paddeln. Die Wellen schießen über Boot und Spritzdecke bis an den Hals. Die im Fluss stehenden Felsen „fliegen“ an uns vorbei und schon sind wir durch. Die besorgten Gesichter hellen sich auf.

Unser Saisonstart war mal wieder ein Highlight. Von an Anfang an war die Stimmung unter uns gut. Wir freuten uns, uns z.T. nach Monaten wiederzusehen.

Unsere Paddeltour begann unter der Seevebrücke des Rangierbahnhofs in Hörsten . Dort waren für unsere vielen PKWs ausreichende Parkmöglichkeiten vorhanden.  Anfangs gleiteten wir in unseren Kajaks und Kanadiern im Halbschatten und Schatten an Bäumen und Sträuchern vorbei. Nachdem wir den hohen Uferbewuchs hinter uns gelassen hatten, paddelten wir im Windschatten in der wärmenden Sonne bei ca. 21 Grad der Elbe entgegen.

Ein gewaltiger Platsch unterbricht das Vogelkonzert. Sollte etwa ein Paddler aus unserer Gruppe gekentert sein? Schnell drehe ich mich um und sehe noch aus den Augenwinkeln ein großes Wildschwein im Unterholz verschwinden.

Was war passiert?

Die traditionelle Osterpaddeltour des WV Süderelbe führt uns in diesem Jahr in die Mecklenburger Seenplatte. Nach einigen Irrungen und Wirrungen landen wir im Rheinsberger Seengebiet auf dem schönen ruhigen Campingplatz Eckernkoppel in Zechlinerhütte. Das Wetter meint es gut mit uns und verwöhnt uns das ganze Osterwochenende mit viel Sonnenschein.

Die Este kannte ich von diversen Tagestouren bisher nur paddelnd. Dieses Mal waren wir zu Fuß unterwegs.  Nachdem wir uns in Buxtehude auf dem Parkplatz am Hafen getroffen hatten, fuhren wir zum Ausgangspunkt unserer Wanderung – Moisburg. Von hier folgten wir dem Wanderweg Richtung Norden, zunächst durch ein Waldgebiet. Bald hatten wir den ersten Teich entdeckt. Eine Bank am Rand machte das idyllische Bild perfekt. Wenig später ging es über Baumwurzeln auf einem Trampelpfad bergauf. Vom Geestrand konnten wir linker Hand durch Bäume ins weite Estetal blicken.

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